ich lebe als ein (relativer) Frühaufsteher in einer Familie von Langschläfern. Das führt manchmal zu 'Inseln der Ruhe'. Sonntagmorgens um 7.00 Uhr ist außer mir niemand wach. Was nun? Laute Verrichtungen sind nicht möglich. Wir leben schließlich in einer Wohnung und Nähen geht auch nicht, da mein 'Atelier' gleichzeitig unser Schlafzimmer ist. Ich habe also genügend Zeit um in aller Ruhe den ersten Tee zu trinken - je nach Jahreszeit drinnen oder draußen -, mal ein oder zwei Kapitel in einem Buch zu lesen und den Tag ganz langsam nach meinem Geschmack anfangen zu lassen. Müßiggang ist die Devise. Dann so gegen 8.00 Uhr kommt unser Hund um die Ecke gekrochen um mal zu sehen ob alles noch so in Ordnung ist. Wenn er dann sieht, dass ich schon wach bin schaut er mich an überlegt etwas und dann legt er sich erst einmal wieder hin. Wenn ich mich mal im Gedankenlesen versuchen darf: "Sie ist ja schon auf! Muss ich schon raus? Oder nee, ich könnte mich auch noch mal bei meiner kleinen Kumpeline im Zimmer auf diesen bequemen Sitzsack legen. Ich schau dann später noch mal bei Frauchen vorbei." Und weg ist er wieder. (Soviel zu dem Mythos, dass man mit Hunden ständig raus muss.) Noch eine Stunde später kommt er dann wieder und meint, jetzt könne er dann doch mal das Bein heben. Wenn wir dann von der morgenlichen Verrichtung wieder drin sind beginnt so langsam das Leben in unseren 4 Wänden. Erst wird die kleine Prinzessin wach und irgendwann dann - meist gezwungenermaßen - auch meine Nachteule von Mann. Die Uhrzeit auf unserer großen Wanduhr tendiert dann so gegen 12 Uhr Mittags. Jetzt kann der Familientag beginnen. Für mich ist er dann schon nahzu halb vorbei.
LG
Susanne
P.S.: Ganz ander läuft das ab, wenn wir etwas geplant haben für den Tag. Aber das ist ein anderes Thema....................................
Sonntag, 2. Mai 2010
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